„Du wirst morgen sein, was du denkst“ – Wie wir unseren Mindset ändern können, um neue Lebensumstände herbeizuführen

Unsere Gedanken beeinflussen automatisch unser Handeln. Wie wir handeln hat wiederum Auswirkungen auf unsere Erlebnisse und Erfahrungen. Wenn wir unsere Erlebnisse und Erfahrungen verändern wollen, also neue Dinge erleben wollen, dann müssen wir unsere Verhaltensweisen ändern.

Dafür müssen wir bei unseren eigenen Gedanken anfangen. Denn jede Veränderung beginnt im Kopf. Wissenschaftlich gesehen programmieren wir mit unseren Gedanken unsere Welt. Das Gehirn analysiert, untersucht, identifiziert und klassifiziert Informationen, die wir jeden Tag erleben. Es entstehen im Laufe der Jahre bestimmte Gedanken-, Handlungs- und Reaktionsmuster.

Das bedeutet, dass das Gehirn sofort auf alte Datensätze zurückgreift, sobald wir etwas Neues erleben: Es analysiert, ob bereits eine gewohnheitsmäßige Beziehung besteht. Wenn das der Fall ist, gehen wir genau den alten Weg. „Gleiche Gedanken führen zu gleichen Entscheidungen im Leben und wir verhalten uns so, wie wir es in der Vergangenheit in solchen Situationen getan haben. Wir machen dadurch die gleichen Erfahrungen und empfinden die gleichen Gefühle.“

Gelingt es uns jedoch, unsere Gedanken und Gefühle zu steuern, dann können wir so reagieren, dass wir neue Lebensumstände hervorrufen. Dass „Neues Denken“ erlernbar ist, zeigen die neuesten Erkenntnisse der Neurowissenschaft. Mit bestimmten Übungen können wir das Gehirn bewusst verändern. Das gilt nicht nur in Bezug auf bestimmte Situationen, sondern auch in Bezug auf unsere Überzeugungen im Leben.

Wenn wir unser Verhalten ändern wollen, dann müssen wir aktiv alte Gedanken stoppen und bewusste Entscheidungen für neue Wege treffen. Das gewohnte „Ich“ ist die stärkste Eigenschaft, die wir aufgeben können. Im Laufe der Jahre haben sich Gedanken und Gewohnheiten in uns verankert, die die wir gar nicht bewusst bemerken. Einige dieser Gedaken und Gewohnheiten haben wir von der Umwelt (Schule, Eltern, alte Partnerschaften) übernommen, die unser wahres Potential limitieren. Wir sind uns einiger dieser Blockaden und Gewohnheiten nicht bewusst, dass sie sich in uns verankert haben.

Wie können wir unsere Gedanken verändern?

Jeder Gedanke, den wir denken und jedes Wort, das wir aussprechen ist eine Affirmation. Das können Glaubenssätze sein oder aber auch Selbstgespräche, die uns bekräftigen, in dem was wir tun.

Diese Affirmationen können wir selber entwickeln, in dem wir analysieren, wie wir wirklich sein wollen und die dafür benötigten Glaubenssätze niederschreiben. Diese Gedanken können wir so real gestalten, dass unser Gehirn denkt, dass das „Wunschereignis“ bereits eingetreten ist.

Genauso wie wir uns Zeit nehmen, unseren Körper zu trainieren, müssen wir uns die Zeit nehmen unseren Gedanken und Gefühlen Achtsamkeit zu schenken. Was fühle ich gerade: Ärger, Stress, Unsicherheit? Warum empfinde ich so und was möchte ich eigentlich erleben?

Wir müssen unser Energielevel hoch halten, wenn wir die Qualität unserer Erlebnisse steigern wollen. Energie erhälst du zum Beispiel durch Glücksmomente. Wenn dir etwas gut tut und du dich über etwas freust, dann werden Glücksstoffe in deinem Körper freigesetzt. Diese Glücksstoffe tragen dazu bei, dass dein Energielevel steigt.

Glücksmomente müssen nicht unbedingt an große Urlaube oder teure Einkäufe verknüpft sein. Es sind meistens die kleinen Momente des Alltags, die zu unserem Energielevel erheblich viel beitragen. Das kann zum Beispiel ein Gespräch oder Essen mit Freunden sein, aber auch ein Kinobesuch oder eine Gutenachtgeschichte für deine Kinder.

Wenn wir diese Momente bewusst wahrnehmen und uns auch Zeit nehmen, diese Glücksmomente zu reflektieren, indem wir sie aufschreiben, steigern wir das Bewusstsein für diese Erlebnisse.

Das gilt auch für unsere Erfolge: Viele Menschen erreichen viel im Leben und sind aber dennoch unglücklich. Sie sind sich ihrer Erfolge weniger bewusst als der Misserfolge. Es ist wichtig, sich seine Erfolge sichtbar zu machen und zu akzeptieren, dass zu einem Erfolg auch ein Misserfolg dazugehört.

Der Umgang mit Rückschlägen ist ebenfalls wichtig für das „sich erfolgreich“ fühlen. Die Erfolgreichen sind Optimisten. Sie ziehen eine Erfahrung aus dem Misserfolg und lernen, wie sie das beim nächsten Mal besser machen können, statt sich in Vorwürfen und negativen Gefühlen zu vergraben.

Pessimisten machen den Fehler, dass sie nicht den Rückschlag als Misserfolg sehen, sondern alles in Frage stellen und sich als komplette Versager sehen. Sie bemerken nicht, dass der Misserfolg ein Zwischenschritt zum Erfolg ist.

Bei Misserfolgen sollte man sich keine Vorwürfe machen: Man kann es nicht ändern, wie es gekommen ist. Der Misserfolg ist kein Dauerzustand sondern lediglich eine Situationsaufnahme. Wichtig ist, aus der Erfahrung zu lernen und die Vision bzw. das Lebensziel nicht aus den Augen zu verlieren.

Die Achtsamkeitsmetoden sind ein gutes Werkzeug im Umgang mit Misserfolgen: Richte stets deine Aufmerksamkeit auf deine Erfolge und die positiven Erlebnisse, die du gemacht hast. Schreibe diese Erlebnisse auf und mach sie für dich sichtbar. Sollte mal ein Misserfolg auftreten, dann visualisiere deine bereits erzielten Erfolgserlebnisse.

Und vergiss nicht: Dein größter Erfolg ist es, du selbst zu sein. Strebe jeden Tag an, eine bessere Version von dir selbst zu sein!

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