Hype um Bitcoins?

Wer hat sich nicht schon mal gefragt, was diese Kryptowerte bzw. Bitcoins sind: Hype oder neue Realität? Auch ich wollte mal abgesehen von der technologischen Seite, mich als Verbraucherin mit dem Thema „Bitcoins“ beschäftigen und habe überlegt, ob ich auch in die Welt der digitalen Währungen einsteigen und sogar auch den einen oder anderen Euro investieren sollte. Schließlich möchte ich keinen digitalen Hype verpassen und auch in Zeiten der „Nullzins“ Bankenpolitik auch Geld investieren in neue Anlageformen, die wertsteigernd sein können.
Aber warum sollte man sein Geld diesem Risiko aussetzen und sogar Geld verlieren? Es geht den meisten, die in Bitcoins investieren, um den Werterhalt und die Wertsteigerung von Fiat Geld. Mit dem Fiat Geld und der Nullzinspolitik für Sparer:innen ist eine Wertsteigerung schlichtweg nicht mehr so möglich wie früher. Wenn ihr schon meinen Blog verfolgt habt, dann habt ihr bestimmt auch den Artikel zu den ETFs gelesen. ETFs, Aktien und Fonds sind bereits schon in dem Bankenportfolio beliebte Anlageformen, um der Nullzinspolitik auszuweichen. Auch wenn in diese Anlageformen zur Wertsteigerung oder zum Werterhalt von Fiat Geld investiert wird, sind diese selbstverständlich ebenfalls den Höhen und Tiefen des Aktienmarktes ausgesetzt und bergen im schlimmsten Fall auch einen Totalverlust.

Bei Bitcoins ist es nicht anders, doch bevor man investiert, sollte man verstehen, was Bitcoins sind und wie man überhaupt einsteigen kann, wenn man eine „Newbie“ ist wie ich.

Bitcoin & co. sind digitale Werte, sprich Kryptowerte oder Crypto Assets. 

Zuerst muss man den Unterschied von Bitcoins zu normalen Währungen wie Euro oder Dollar verstehen. Bitcoins werden nicht von einer zentralen Instanz ausgegeben, wie das bei Euro oder Dollar der Fall ist. Während Währungen wie Euro oder Dollar gesetzliche Zahlungsmittel sind, die von allen akzeptiert werden müssen, sind Kryptowerte ein dezentrales Netzwerk, an dem jede:r teilnehmen kann aber nicht teilnehmen muss.
Jedoch gibt es gerade einen Umbruch in der Akzeptanz von Bitcoins durch bestimmte Länder wie zum Beispiel El Salvador: El Salvador gehört zu den ersten Ländern, die Bitcoin seit dem 7. September 2021 zum gesetzlichen Zahlungsmittel erhoben hat. Das ist ein erster Schritt in die Legalisierung von digitalen Kryptowerten als Landeszahlungsmittel. Vielleicht ziehen einige Länder nach. Und deshalb wollte ich mich auch hier tiefergehend über Bitcoin informieren.
 
Bitcoin hat als erster Kryptowert die Blockchain-Technologie angewandt. 

Wenn man über Bitcoins spricht, dann fällt den meisten gleich der Begriff „Blockchain“ ein. Denn Bitcoins basieren auch auf einer Blockchain Technologie. Mit der Blockchain Technologie ist es möglich, digitale Werte 24/7 vollständig auf Basis einer Software und ohne Mittler wie Banken zu übertragen. Das heißt, es handelt sich bei Blockchain um eine vertrauensvolle Übertragung von Mitteln ohne „Mittler“. Eine Blockchain sichert Transaktionen, indem sie die dazugehörigen Datensätze auf einzelnen Blöcken, die kryptografisch miteinander verbunden sind, sichert. Es entsteht hierdurch eine transparente Datenbank, deren Historie nicht geändert werden kann. Durch diese Historie werden Eigentumsverhältnisse direkter und effizienter als bislang gesichert.

Wie funktioniert der Markt für Bitcoin & Co. basierend auf einer Blockchain Technologie?
Bitcoins haben einen funktionierenden Markt, der rund um die Uhr An- und Verkauf von Bitcoins gegen sogenanntes „Fiat-Geld“ wie Dollar, Euro oder Pfund möglich macht. Sie werden schon in einigen Bereichen im Zahlungsverkehr eingesetzt und als ein unabhängiger Wertespeicher gesehen: Mithilfe von Smart Contracts wird das auf Blockchain basierende dezentrale Netz von Anwendungen ohne Mittler wie Banken oder Notare erhalten. Nach dem Motto „Be your own bank“ hat man die alleinige Kontrolle über die Kryptowerte, bzw. Bitcoins. Auf der anderen Seite muss man, wenn man keine Bank zur Verwahrung der Bitcoins hat, sich selber um die Verwahrung und die Sicherheit der Bitcoins kümmern. Also ist man die eigene Bank für seine Bitcoins und muss sich neben dem Kauf der Bitcoins auch überlegen, wo man die Bitcoins verwahren kann.

Wie kann man die Bitcoins verwahren?

Für die Verwahrung von Bitcoins kommen Bitcoin Wallets ins Spiel.Ein Bitcoin Wallet ist ein digitales Portemonnaie für die digitalen Währungen und dient als ein digitaler Verwahrungsort, von dem aus Bitcoins versendet und empfangen werden können. Jedes Bitcoin Wallet besitzt eine individuelle Adresse, mit der das digitale Portemonnaie in der Bitcoin-Blockchain eindeutig identifiziert werden kann. Die Bitcoins, die man erwirbt, werden an diese Adresse der Bitcoin Wallet versendet. Analog dazu gehen beim Verkauf von Bitcoins oder beim Bezahlen mit den Bitcoins, die entsprechenden Bitcoins aus dem Wallet an eine andere Bitcoin Adresse. Das heißt: Man braucht ein Bitcoin-Wallet auch wenn man den Vorteil hat, das man unabhängig ist von der Bank, bei der man sein Fiat Geld aufbewahrt.

Wo bekomme ich ein Bitcoin Wallet?

Bei verschiedenen Anbietern werden Bitcoin Wallet angeboten, analog zum Online Banking, die sich um die Verwahrung der Bitcoins kümmern. Man kann auch ein eigenes Bitcoin Wallet auf dem PC, auf dem Smartphone oder im Netz erstellen. Auf der offiziellen Bitcoin Webseite bitcoin.org kann man zum Beispiel Wallet für verschiedene Betriebssysteme herunterladen.
Einige Handelsplattformen wie die Plattform der Börse Stuttgart bietet beim Kauf von Bitcoins auch die Aufbewahrung an.

Fazit:

Bitcoin einen Wert zuzuschreiben, ist nahezu unmöglich. Es basiert schlicht auf dem Vertrauen der Marktteilnehmer:innen. Kein Staat oder keine Finanzinstitution bürgt für die Kryptowährung. 
Jetzt kannst du nach dem Blogbeitrag selbst entscheiden, ob du in Bitcoin investieren möchtest oder nicht. Wie bei den anderen Anlageformen wie ETFs, Aktien oder Fonds gilt auch hier: Du solltest nur Geld investieren, auf das du gut verzichten kannst. Denn ein Totalverlust ist immer denkbar.

Wie hast du dich entschieden: Investierst du in Bitcoin oder in eine andere digitale Währung?  Schreibe mir deine Erfahrungen in der Kommentarfunktion…..

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